Landwirtschaftliche Fachschule Tulln - Energy Link Africhill

Land: Österreich
Stadt: Tulln
Organisationstyp: Schule - Sekundarstufe II
Internetwww.lfs-tulln.ac.at/de/projekte/www.africhill.at
Ansprechperson: Herr Walter Wiesmüller (Projektleitung), africhill@gmx.at
Über uns: Ohne Bildung haben Menschen in Entwicklungsländern kaum Chancen auf eine lebenswerte Zukunft. Die oft daraus resultierende Armut macht die Leute zu Flüchtlingen, mit all den Problemen, die wir täglich in der Zeitung lesen. Eine Gemeinschaft rund um den Pfarrer von Pottenbrunn bei St. Pölten und Unternehmen stattet in Kooperation mit einer Schulklasse der Landwirtschaftlichen Fachschule Tulln das MAGLEOPOLD Schulzentrum (einer 6-stufigen Grundschule mit angeschlossenem 6-stufigem Gymnasium) in Imo State in Nigeria mit einer Photovoltaik Anlage aus und versorgt auf diesem Wege die Schule und künftig auch die angrenzende Krankenstation mit Energie. Im Rahmen eines zweiten Projektes soll in Äthiopien ein Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung mittels SOLARKOFFER, einem modifizierten Werkzeugkoffer mit der Eigenschaft eines kleinen autonom, funktionierenden Kraftwerkes, geleistet werden (http://www.respekt.net/projekte-unterstuetzen/details/projekt/831).
HTBLuVA Mödling

Land: Österreich
Stadt: Mödling
Organisationstyp: Schule - Sekundarstufe II
Internet: www.eza-htlmoedling.at.tt
Ansprechperson: Herr Jaroslaw Lapinski, jaroslaw.lapinski@htl.moedling.at
Über uns: Seit 1981 finden sich Lehrer und Schüler der HTL-Mödling auch in den Ferien für einen Monat zusammen, um in einem Entwicklungsland ein Bauprojekt abzuwickeln. Ziel ist den Ärmsten unter den Armen durch Hilfsprojekte unter die Arme zu greifen. Sinn und Zweck ist die "Hilfe zur Selbsthilfe".  Mit bestimmter Absicht werden Projekte im Entwicklungsland begonnen und sollen anschließend, nach der Abreise der Gruppe, von den Leuten selbst fertiggestellt werden. So wächst die Identität und auch die Verantwortung für die eigene Arbeit. Derartige Projekte werden nicht vernachlässigt oder genießen geringe Wertschätzung wie völlig von "Ausländern" abgeschlossene Projekte. Geschätzt wird die intensive Zusammenarbeit mit der Bevölkerung auf der Baustelle und das Bestreben mit lokalen Materialien, Techniken und Arbeitsweisen vorzugehen.
Alle Teilnehmer finanzieren sich Reise, Unterkunft und Verpflegung selbst. Spendengelder aus der Schulsammlung und von privaten Sponsoren kommen so immer zu 100% dem Projekt zugute. Die Spendengelder setzen sich aus Erlösen des Fairtrade-Handels in der HTL Mödling, den Sammelergebnissen der jährlichen Schulsammlung, privaten Spenden (Einzelpersonen), Mitgliedsbeiträgen des Vereines und Spenden aus verschiedenen Pfarren zusammen. Trotzdem sind die Projekte auch auf Unterstützung angewiesen.
Trotz teils hoher Kosten für die meist weiten Flüge bekommt jeder Teilnehmer ein Vielfaches seines "Einsatzes" zurück in Form von fröhlichen, dankbaren Gesichtern, der Integration in einer tollen Gruppe und das Gefühl, sich solidarisch mit den Problemen und Schwierigkeiten im Entwicklungsland zeigen zu können. Fast jeder Teilnehmer kommt verändert vom Einsatz zurück. Nicht, dass man dann im Alltag nicht mehr klar kommt und versucht so zu leben wie am Einsatzort, sondern mit einem Verständnis für andere Kulturen und einer geschärften Sensibilität für die Probleme in einem nicht mehr ganz fremden Land. Einige beginnen Fremdsprachen zu lernen, um in Kontakt mit den neu gewonnenen Freunden zu bleiben. So pflegen heute sehr viele aktive und ehemalige Gruppenteilnehmer Kontakte zu den Einsatzorten und erkundigen sich auch Jahre danach noch über den Weitergang des unterstützten Projektes.
Schulen des Ausseerlandes

Land: Österreich
Stadt: Bad Aussee
Organisationstyp: Schule - Sekundarstufe II
Internet: www.jamboafrika.at
Ansprechperson: Herr Mag. Peter Ebner, ebnerpeter@gmx.at
Über uns: Es begann mit der Reise einer Bergsteigergruppe aus dem Ausseerland zum Kilimanjaro nach Tansania. In der Folge entstand bei Dir. Herbert Hütter, der daran teilgenommen hatte, der Wunsch, den armen Menschen dieses Landes zu helfen. Auf seine Einladung kam Father Conrad Lukoo aus Tawa in der Diözese Morogoro nach Bad Aussee.
1) Bildung: Warum eine Schule für Afrika? Ein Beispiel: Die Pfarre Tawa liegt ca. 6 Autostunden von der Küstenstadt Dar es Salaam entfernt. Die Menschen leben sehr bescheiden von der Landwirtschaft. Es gibt keine Maschinen, keine Wasserleitung, keinen Strom, ein einziges Auto für 5000 Menschen. Bei schlechter Ernte reicht es nur für eine Mahlzeit am Tag. Wenn es einmal gelingt, einen kleinen Überschuss für den 70 km entfernten Markt zu produzieren, sind der Transport und die Zwischenhändler ein großes Problem. Um diesen Zwischenhändlern nicht völlig ausgeliefert zu sein, ist eine Grundbildung in Rechnen, Schreiben, Lesen und der Amtssprache Englisch wichtig. Eine sinnvolle Entwicklung mit entsprechender Zukunftsperspektive muss bei der Bildung ansetzen. Deshalb wurden wir um einen Neubau der völlig desolaten Schule für die 250 Kinder gebeten. Vielleicht lernen wir durch dieses Projekt auch selbst wieder mehr zu schätzen, was eine gesicherte Schulbildung wert ist. Mit der Fertigstellung der Schule war für uns das Projekt noch nicht abgeschlossen. Unser Ziel ist eine langfristige Partnerschaft zwischen der Diözese Morogoro und Bad Aussee. Die Basis dafür legen Kontakte der Ausseer Schüler zu Schülern in Tansania, wodurch wir viel voneinander erfahren und lernen können. Natürlich liegt uns auch ein ordentlicher Betrieb der von uns finanzierten Schulen am Herzen , und so sind auch die Ausstattung, eventuell benötigte Unterrichtsmittel und andere Hilfen wie Stipendien ein Thema.
2) Gesundheit: Die Gesundheitsstationen in Maskati, Itaragwe und Vidunda sind wichtige Bausteine für die medizinische Grundversorgung. Von weit her kommen die Menschen in die Geburtenstation, zur medizinischen Versorgung von Wunden, Haut- und Lungenkrankheiten, Malaria, Problemen mit dem Bewegungsapparat oder zu Hygiene- und Prophylaxekursen. Die Kinder- und Müttersterblichkeit ist bereits merklich gesunken. Das von uns aufgebaute Netzwerk und die Kontakte in die Diözese Morogoro werden wir weiterhin für sinnvolle Hilfe zur Selbsthilfe einsetzen.
3) Lebensqualität: Insgesamt geht es um eine Chance zur Entwicklung für die gesamte Region. Dazu gehören auch viele Kleinprojekte wie der Ankauf von Ziegenpaaren, Hühnern oder Schweinen für besonders arme Familien. Schülerinternate, Wasserleitungen, Solarstrom, Transportfahrzeuge……. Der Bedarf ist groß.